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2014/08/04

Typografie in der Stadt [4]...

Fünf typografische Funde in meiner Stadt. Es macht Freude, obwohl die Ausbeute etwas kleiner ist, als die letzten Male (hier). 
Buchstaben, Zahlen, sie sind etwas besonderes, ich kann mich daran nicht satt sehen. 
Zum letzten Bild folgt in geraumer Zeit eventuell ein gesonderter Post, meinerseits. Bis dahin... Ahoi, Piraten!


2014/07/09

Eines dieser Schilder...

Letzte Nacht schlenderte ich durch die Stadt und stieß auf dieses Schild. Ich musste herzhaft schmunzeln. Es muss uralt sein und ist bestimmt schon einigen Menschen begegnet. Mich persönlich würde ja die Geschichte und Vergangenheit dieses Schilds interessieren... 


2014/05/02

Typografie in der Stadt [3]...

Wieder einmal bin ich losgezogen, auf der Suche nach neuen, schönen Buchstaben. Ich bin fündig geworden und dem bunten Frühlingstreiben zum Trotz, gibt es sie diesmal in S/W. Die fotografische Qualität lässt zu wünschen übrig, jedoch habe ich Erbarmen mit meiner fleißigen Telefonlinse. 
Hier geht’s zu den Vorgängern. 


2013/09/21

If...

"If you can't fly, then run,
if you can't run, then walk,
if you can't walk, then crawl,
but whatever you do,
you have to keep moving forward." 
Martin Luther King Jr.

2013/07/15

Die Wand...

Zur Zeit komme ich wieder zum Lesen. Dies und das wandert durch meine wählerischen Hände. Ich habe einen Haufen ungelesener Lektüre hier liegen, kann nicht durcheinander, alles auf einmal beginnen, Schritt für Schritt, wird brav ausgelesen. Das Gefühl, das man hat, wenn man die letzte Seite liest und das Buch dann in das Bücherregal stellt ist sehr befriedigend, wie ich finde. Ein Stück Glück durch Papier hervorgerufen. 
Die Wand, vielleicht dem ein, oder anderen auch als Verfilmung, mit der fabelhaften Martina Gedeck, bekannt, stammt aus der Feder von Marlen Haushofer. Sie war eine sehr tiefsinnige Schriftstellerin, von der ich bestimmt noch einiges lesen werde.  
Eine Frau auf einer Alm, die über Nacht von einer durchsichtigen Wand abgeschottet wird, schlägt sich durch, fernab von Zivilisation und Menschheit. Tiere, harte Arbeit und Gedanken mit ihr selbst, lassen sie überleben. Sie ist kalt und doch so warm, diese Frau. Sie lebt, der Tiere wegen und kämpft sich durch die Natur und ihre Tücken.
Ein wunderbarer Lesestoff, er fesselt und man ist gespannt auf das Ende. Keiner solchen atypischen Geschichten, wie man sie kennt. Schön, sie macht auch traurig und nachdenklich.


"Die Wand ist so sehr ein Teil meines Lebens geworden, dass ich oft wochenlang nicht an sie denke. Und selbst wenn ich an sie denke, erscheint sie mir nicht unheimlicher als eine Ziegelwand oder ein Gartenzaun, der mich am Weitergehen hindert. Was ist denn auch so Besonderes an ihr? Ein Gegenstand aus einem Stoff, dessen Zusammensetzung ich nicht kenne. Derartige Gegenstände hat es in meinem Leben immer mehr als genug gegeben. Durch die Wand wurde ich gezwungen, ein ganz neues Leben zu beginnen, aber was mich wirklich berührt, ist immer noch das gleiche wie früher: Geburt, Tod, die Jahreszeiten, Wachstum und Verfall. Die Wand ist ein Ding, das weder tot noch lebendig ist, sie geht mich in Wahrheit nichts an, und deshalb träume ich nicht von ihr."

2013/07/07

Worte...


Sie wissen nicht oder wollen es in ihrer Freundlichkeit und Herablassung nicht wissen, dass es auch unempfindliche, harte, durch keine Ehrfurcht zu erweichende Herzen gibt. Sucht nicht selbst die Nachtmotte, das arme Tier, wenn der Tag kommt, einen stillen Winkel auf, macht sich platt, möchte am liebsten verschwinden und ist unglücklich darüber, dass sie es nicht kann? 
(Franz Kafka)

2013/06/23

Typografie in der Stadt [2]...

Liebe Leute, groß und klein, hier folgt der zweite Part. Zum ersten gehts hier lang. 
Sie haben sich sehr versteckt und drängen sich nicht in den Vordergrund, die Typografen, man muss ein wenig genauer hinschauen. Alt, trifft neu, vergessen, trifft aktuell. Es werden weitere folgen, es macht mir unheimlichen Spaß, die Augen offen zu halten, offener, als sonst.


2013/04/15

Typografie in der Stadt [1]...

Inspirationsquelle für diesen Post war Steffi von IRGENDSCHÖN.
Ich schwang mich in meine Treter, streifte durch die Stadt und knipste geräuschlos vor mich hin. Ein wenig sonderbar kam ich mir vor, denn für Außenstehende sah ich bestimmt aus, als würde ich mit meinem smarten Telefon eigenartiges einfangen. Die Schwierigkeit bestand gewiss darin, dass ich ohne Zoom ausgestattet war, dennoch, ich hielt die Augen auf und sah Schriftzeichen, -arten, Zahlen, Buchstaben, an denen ich zig male vorbeiging, mit ganz anderen Augen. Ein kleines, spannendes Abenteuer war das.

"Schriftkunst ist anonym;
sie hat ihre Kenner,
aber sie hat kein Publikum."

(Kurt Weidemann) 



Fortsetzung folgt...

2013/03/01

Porno für Mädchen...

Beim Durchzappen des Fernsehkübels, stieß ich rein zufällig auf eine kurze Reportage über Jungsheft. 
Diese Schmuddelhefte für die männliche Fraktion kennen wir ja, die, die im Kiosk ganz oben versteckt sind und die oftmals heimlich gekauft, durchblättert, oder im Beistelltisch des Bettes versteckt sind. Mir persönlich geben solche Heftchen nicht das geringste, obwohl nackte Frauen natürlich schön anschaubar sind, aber es kommt immer auf die Umsetzung an. 
Das Jungsheft ist ein Pornoheft für die Frau, "normalo" Männer, die von nebenan, werden fotografiert. Natürlich, ohne Schnickschnack, ästhetisch, angezogen, halbnackt, nackt. Neben der Freizügigkeit findet man auch Artikel über anderen schönen Mädchenkram. Ich finde es sehr interessant und eine tolle Idee! Einen Kauf wäre es wert.  
"Das Jungsheft ist ein im Selbstverlag erscheinendes Pornoheft für Mädchen. Porno deshalb, weil wir es nach Deutschem Gesetz so deklarieren müssen.  
Hier findet Ihr keine harten Interaktionen, sondern Themen die nicht in handelsüblichen Magazinen zu finden sind.  
Und natürlichn nackte Jungs. Angezogen, ausgezogen und mit Latte. 
Über Geschmack lässt sich an dieser Stelle nicht streiten!  
Bestellt Hefte, erzählt's weiter!  
Für die Sache!" 
Gegründet wurde das Magazin 2005 in Köln, dahinter stecken Elke Kuhlen und Nicole Rüdiger.
© Jungsheft

2012/12/16

Taualarm...

Es ist ein wenig frustrierend. Mitte Dezember, Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür und man kann dem Schnee beim Schmelzen zusehen. Wo vor ein paar Tagen weiße Pracht lag, erblickt man heute Wiesen und Pfützen. Das will ich nicht. Ich will kein nasses Wetter, keine Plus-Grade und schon gar keinen Matsch. Mir ist bewusst, dass ich jammere, jammere über Dinge die eigentlich harmlos sind. Ja, ja, jaah. Jedes Jahr das selbe Gejammer über das Schnee zu Weihnachten-Thema. Ich will Schnee und befürchte dieser Wunsch wird mir vom Christkind nicht erfüllt, das gibt es nämlich gar nicht. Hilft vielleicht ein Schmollmund? Nein, das wäre Einsatz von Reizen. 
Gut, dass ich solche dürftigen Wetterverhältnisse bereits erahnte und mich mit neuer Lektüre eingedeckt habe. Ich verabschiede mich und lese...



2012/09/11

Agnes...



Agnes von Peter Stamm

Ein Büchlein, das man ziemlich schnell ausgelesen hat.

"Ich bin immer traurig, wenn ich ein Buch zu Ende gelesen habe. Es ist, als sei ich zu einer Person des Buches geworden. Und mit der Geschichte endet auch das Leben dieser Person. Aber manchmal bin ich auch froh. Dann ist das Ende wie die Befreiung aus einem bösen Traum, und ich fühle mich ganz leicht und frei, wie neugeboren. Ich frage mich manchmal, ob die Schriftsteller wissen, was sie tun, was sie mit uns anstellen."

Die Geschichte handelt von einem Paar, wenig Worte, aber doch so aussagekräftig. Die Nähe, die Ferne zweier Menschen zueinander. Agnes und Er leben miteinander und irgendwie tun sie es doch nicht. Er schreibt, sie ist wissenschaftlich und will, dass er über sie schreibt, ein Buch über sie, als Paar. Wie endet es?

Nur ein Zentimeter Glas trennt mich von Agnes, nur ein Schritt. Aber die Fenster lassen sich nicht öffnen.

Das Buch beginnt mit den Worten...

Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet.

Ist dieses Geschriebene das Ende? Findet es heraus und lest das Buch.


2012/08/13

Wenn Einsamkeit verbindet...



Gegen Einsam von Daniela Meisel


Zwei Menschen. Eine Frau, ein Mann. Beide sind einsam und versuchen ihre Einsamkeit unterschiedlich zu bekämpfen.

Sie, die sich in ihrem Bürojob alles andere als wohl fühlt, die immer Medizin studieren wollte, gibt sich in ihrer Freizeit als Studentin aus, um WGs zu besichtigen, lernt dabei die unterschiedlichsten Menschen kennen, notiert sich ihre Zusagen und fühlt sich dadurch ein kleines bisschen weniger einsam.

Er, ein Durchschnittsmensch, nie gut in dem was er macht, wie er ist, aber auch nicht schlecht. Unauffällig in allem, beginnt Gegenstände zu sammeln, denn jeder durchschnittliche Erdbewohner besitzt rund 17 000 Gegenstände in seinem Leben, er will doppelt so viele schaffen. Es macht ihn ein Stück glücklicher, das Erwerben von Gegenständen wird zur Sucht.

Die beiden treffen aufeinander...

Ich habe das Buch genossen, das Ende bedauert. Lesenswert.


2012/04/27

ABC-Seifenoper, das C...

Die Alphabet-Soap deluxe Edition
plus
selbstgemalter Hieroglyphe.

Ein riesenhaftes Dankeschön an die liebste Sumse, die mir erlaubt hat bei ihr zu klauen, sie ist ein wahrhafter Inspirationsquell! Natürlich werde ich mein ABC in umgewandelter Form präsentieren.


C wie...



Damit es mir schwerer, leichter, was auch immer, fällt, werde ich jeweils NUR zwei DingsBumse raushauen.

Ich mag...

den Namen Coco
Chinakohl
~~

Ich mag nicht...

Clowns
China Böller
~~

Ohrenschmalz...

Clara Luzia
Crystal Fighters
~~

Lesestoff...

Coelho
Comics
(schön primitiv, beispielsweise: NICHTLUSTIG)
~~

Augenaction...

Chamäleons
Chinesische Mauer vom Weltraum aus betrachtet
~~

Reiselust...

Casablanca
Cuba
~~

Wortkreation alla Moi...

Chorohr
Casinoapotheke
~~


The End.

2012/03/26

ABC-Seifenoper, das B...

Die Alphabet-Soap deluxe Edition
plus
selbstgemalter Hieroglyphe.

Ein riesenhaftes Dankeschön an die liebste Sumse, die mir erlaubt hat bei ihr zu klauen, sie ist ein wahrhafter Inspirationsquell! Natürlich werde ich mein ABC in umgewandelter Form präsentieren.


B wie...

Extra für die Sumse : )


Damit es mir schwerer, leichter, was auch immer, fällt, werde ich jeweils NUR zwei DingsBumse raushauen.

Ich mag...

Blumen
Mr. Bean
~~

Ich mag nicht...

Brummschädel
Ballermann
~~

Ohrenschmalz...

Beatsteaks
Bilderbuch
~~

Lesestoff...

Bis ich dich finde
Briefe
~~

Augenaction...

Ballone am Himmel
Billiard
~~

Reiselust...

Berlin
Belgien
~~

Wortkreation alla Moi...

Bürgerliebe
Befernrohrung
~~


The End.

2012/03/18

ABC-Seifenoper, das A...

Mal etwas ganz anderes hier bei mir,

die Alphabet-Soap deluxe Edition
plus
selbstgemalter Hieroglyphe.

Ein riesenhaftes Dankeschön an die liebste Sumse, die mir erlaubt hat bei ihr zu klauen, sie ist ein wahrhafter Inspirationsquell! Natürlich werde ich mein ABC in umgewandelter Form präsentieren.

Rede zu Ende, Startschuss bitte! Pämmm!

A wie...


Damit es mir schwerer, leichter, was auch immer, fällt, werde ich jeweils NUR zwei DingsBumse raushauen.

Ich mag...

Adrenalin
alte Autos
~~

Ich mag nicht...

Ampeln
Arschkriecher und -innen
~~

Ohrenschmalz...

Arcade Fire
Antony & The Johnsons
~~

Lesestoff...

Alles, was wir geben mussten
der Alchimist
~~

Augenaction...

Achterbahn
Asphaltierungsarbeiten
~~

Reiselust...

Amsterdam
Alaska
~~

Wortkreation alla Moi...

Angstschmelzung
Armbeugroboter
~~


The End.