2012/09/11

Agnes...



Agnes von Peter Stamm

Ein Büchlein, das man ziemlich schnell ausgelesen hat.

"Ich bin immer traurig, wenn ich ein Buch zu Ende gelesen habe. Es ist, als sei ich zu einer Person des Buches geworden. Und mit der Geschichte endet auch das Leben dieser Person. Aber manchmal bin ich auch froh. Dann ist das Ende wie die Befreiung aus einem bösen Traum, und ich fühle mich ganz leicht und frei, wie neugeboren. Ich frage mich manchmal, ob die Schriftsteller wissen, was sie tun, was sie mit uns anstellen."

Die Geschichte handelt von einem Paar, wenig Worte, aber doch so aussagekräftig. Die Nähe, die Ferne zweier Menschen zueinander. Agnes und Er leben miteinander und irgendwie tun sie es doch nicht. Er schreibt, sie ist wissenschaftlich und will, dass er über sie schreibt, ein Buch über sie, als Paar. Wie endet es?

Nur ein Zentimeter Glas trennt mich von Agnes, nur ein Schritt. Aber die Fenster lassen sich nicht öffnen.

Das Buch beginnt mit den Worten...

Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet.

Ist dieses Geschriebene das Ende? Findet es heraus und lest das Buch.


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