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2014/05/28

Rainy Day...

Die Hitzetage wurden heute durch Regentropfen gebrochen, ich fing sie auf und hielt sie fest. Seht selbst...
 Pitsch, Patsch.
 Da muss ich auch mal rein.
 Die Stühle blieben leer.
 Die Schnecke kroch hervor und sagte: "Guten Tag."
 Mein Einkaufsbeutel flüchtete unter den Knirps.
 Einer meiner Arbeitsgeber.
 Dort, im Museum, lebt Dornröschen...
 ...und Kaktus hatte Glück, er blieb trocken.
Wie recht sie hatten, Herr Nestroy!

2013/09/23

So ein Montag...

Montag. Die Tage verfliegen und ich mit ihnen...

Die Zeitung durchblättert. Soll ich gratulieren?
Ein bisschen Bling Bling am Finger.
Eines dieser 'Ich zeig nur meine Füße her-Bilder'.
Das triste Schwarz der Arbeitsbekleidung mit Hipster-Mustersocken aufgerüscht.
Man weiß ja nie...
Den blauen Himmel über den Dächern eingefangen.
Des Tantchens Balkonschmuck bewundert.
Den kränkelnden Mister Mac bespaßt. Trotz Wellness hier, vermisst er die Heimat.
Pseudo-Oktoberfest. Sesambrezeln. Nom.

2013/06/25

At and After Work...

Bei der Arbeit geklickt, gelächelt, Auskunft gegeben, geplaudert und über so manchen Besucher geschmunzelt. Danach ging es ins hübsche Lokal, es gab ganz okaye Tetillas und zum Abschluss einen Chill-Zitronen-Naturradler auf Balkonien, mit Blick auf den Park. Füße hoch und den Kopf mal frei machen. Zu viele To Do-Listen schwirren in meinem Kopf herum, es zehrt, aber dennoch möchte ich momentan nichts missen. Der Mensch, er ist gar sonderbar.


PS: Für alle Monks unter euch, man beachte den Putzlappen behind the beer. Haha.

2013/04/22

Das Licht leuchtet mir...

"Immer wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her." Über diesen Reim, Satz, wie auch immer, ist man doch schon des öfteren gestolpert. Meine erste Begegnung damit war mit etwa sieben Jahren, als in der Schule das Poesiealbum noch in Mode war, ich weiß nicht mehr wer es war, aber ich glaube, es war eine Lehrerin, die mir diese Zeilen schrieb. So unheimlich kitschig es auch klingen mag, es stimmt, ja, es stimmt. Ein Lichtlein kam zu mir. Merci.


2013/02/14

Valentinstag goes Kirche...

Andere posten Valentins-Gedöns, wie beispielsweise Herzchen-Cupcakes, Herzchen-Pralinen, Herzchen-Parfumflaschen, Herzchen-Unterhosen, Herzchen, Herzchen, am besten all over und schön leuchtend rot. 
Ich für meinen Teil bin ja Single, sprich, eine einsame Seele, die heute keine Blumen bekommt, mit niemandem vor Kerzenlicht diniert, oder ein Herzchen-Utensil geschenkt bekommt. Darauf verzichte ich liebend gerne, denn wenn wir ehrlich sind, ist es ein Tag wie jeder andere und soll womöglich den Konsum zwischen Weihnachten und Ostern nicht verfaulen lassen. Naja, hätte ich eine Liebe, dann würde ich mich über eine Nettigkeit trotzdem freuen, immer und überhaupt. Aus mir spricht Frust. Haha. 
Die armen Floristen, Drogeriemenschen, Schmuckverkäufer, etc. Mein Mitleid habt ihr, denn hardcore Eintagsstress wünscht man doch niemandem. 
Nun aber zum eigentlichen Grund meines Geschreibes. Heute Vormittag aß ich, nichts ahnend, eine Karotte und sie blieb mir beinahe im Hals stecken. Warum? Radio lief nebenbei und ich hörte schreckliches! Ich versuche diese Werbung-Eventaufmerksammacherei mit meinen Worten wiederzugeben... 

Heute finden Valentinsmessen statt. In der und der Kirche. Für alle Liebenden werden Messen gehalten. Die Pärchen können sich segnen lassen und es spielt passende Kuschel-Rock-Musik. 

Ähm, ja. Was denkt sich das Radio dabei solche Absurditäten zu promoten? Dass die Kirche nicht mehr alle Tassen im Stübchen hat und vom eigenen Dreck am Stecken ablenken will, wissen wir ja, aber welcher Mensch, welches Paar springt auf sowas an? Konservative, gottesfürchtige Ehepaare, die den Liebesakt in bodenlangen Schlafgewändern praktizieren? Ich weiß es nicht. 
Amen. 

2012/12/20

This Is The End...

Wie wir ja alle bereits wissen, geht morgen, also am 21. Dezember 2012, die Welt unter. Irgendwie macht sich noch keine Hysterie breit, aber vielleicht sollten wir hysterisch werden? Man weiß ja nie, letztendlich sitzen wir hier rum und belächeln dieses Thema, aber es könnte ja sein, dass es morgen wirklich geschieht. Zack und Ende. Ich persönlich werde morgen einkaufen gehen, Weihnachtsgeschenke. So richtig schön Geld rausballern und falls es dann morgen soweit sein sollte, gehe ich unter, Einkaufstüten, die mir auf die Birne fliegen, inmitten von Menschen, die das Shopping Center unsicher machen. Wenn ich ehrlich bin, eine schreckliche Vorstellung. Abwarten. Und was habt ihr die letzten Stunden noch so vor?
Passend zum Untergang, eines meiner liebsten... 



2012/11/08

Gedingst...

Ergebnis einer öden Minute. Päm.

(Mein Bruderherz! Er würde mich schlagen, wenn er wüsste, dass ich seinen Kopf hier veröffentliche.)

2012/11/05

Abhängen...

Tatort: öffentliche Toilette. Das Stillleben hängt vor sich hin, weiß weder ein, noch aus. Gefangen in Raum und Zeit. Das Schicksal in meinen Händen. Manchmal wünsche ich mir öffentliche Toiletten mit vielen Haken an der Tür, vor allem in solchen Nasszellen und zu dieser Jahreszeit. Ich habe definitiv Luxusprobleme. Bestraft mich!


2012/10/24

Friss das Brötchen...

What the Fuck! Der Mensch kann es auch übertreiben. Die Lebensmittelindustrie verliert den Verstand, während wir Nahrung gedankenlos schlucken. Die Menschheit geht zugrunde und mit ihr dieser obszöne Produktname. Ich hoffe es.


Danke liebe Werbung, in meinem Kopf sehe ich jetzt seltsame Bilder. Große, muskulöse Footballspieler, die laut schniefend und stöhnend solche Brötchen in sich hineinschieben, als würden sie an einem Hotdog-Wettessen teilnehmen und sich voll und ganz dabei einbröseln. SOS!

2012/07/23

Wimpernschlag...

Es wäre schön, wenn manchmal ein einziger Wimpernklimperer reichen würde. Mehr Taten, weniger belanglose Worte.






Ja, ich habe mich zum ersten Mal an einer kleinen Animation versucht. Mein naiv wirkendes, klimperndes Ich.

Mir wurde schon des öfteren gesagt, ich hätte einen gigantischen Augenaufschlag, natürlich ist der echtzeitige erotisierender. Haha.

Zur Zeit bin ich in einem kleinen Schwarz-Weiß-Rausch, wie man hier und da erkennt.



2012/05/17

Ich gebs euch schriftlich [drei mal zehn]...



Bei Entzifferungsproblemen, bitte lauthals schreien!



2012/01/30

Bilderrätsel...

Erkennt man denn sofort, was dahinter steckt, oder bin ich schlichtweg naiv?


© Liselotte Arty Farty


2012/01/15

Kettenreaktion...

Alle Morgenmuffel aufgepasst!

Joseph Herscher macht uns das kraftraubende Zeitungsumblättern wesentlich einfacher.


2011/12/29

Lachen, oder es einfach sein lassen...

Stermann und Grissemann, zwei Kabarettisten nach meinem Geschmack. Schwarzer Humor, den nicht jeder mag und versteht. Ich liebe ihn! Jungs, ihr habt einen weiblichen Groupie mehr, mich! Bei eurem nächsten Auftritt landet mein Büstenhalter in Grissemanns Aschenbecher.


Hier etwas Neutrales von den beiden, viel Spaß damit.


2011/12/28

Frisch und G'sund, Frisch und G'sund...

Es ist früh, sehr früh, sprich 7 Uhr morgens.


Ich bin wach, obwohl ich eigentlich schlafen könnte, warum das so ist, erzähl ich euch kurz.


Heute ist der 28. Dezember, der sogenannte "Tag der Unschuldigen Kinder". Bei uns in Österreich, besonders auf dem Land, treiben kleine Menschen ihr Unwesen. Sie klingeln von ungefähr 6 bis 10 Uhr an den Haustüren, warten bis ihnen jemand öffnet und treten ein. Was dann passiert ist nichts für schwache Nerven, die Kinder schlagen mit ihren Ruten auf den Hintern des Türöffners und geben dabei ein nicht verständliches Gedicht von sich. Für diesen öffentlichen Mut, werden die Kinder mit ein paar Euronen, Orangen und Süßigkeiten (jene, die zu Weihnachten unterm Weihnachtsbaum lagen und aufgrund der feiertäglichen Fresserei gerne weiterverschenkt werden) belohnt.


Ja, ich gehörte früher auch zu diesen Kindern und um ehrlich zu sein, ich liebte es! Ich klapperte jedes einzelne Haus, jede einzelne Wohnung ab, um Menschen auf den Hintern zu hauen. Vollkommener Schwachsinn! Natürlich tat ich es wegen der Süßkram-Berge und der Scheinchen.


"Wie verdienten sie ihr erstes Geld?"
"Mit Arsch versohlen."


Dennoch finde ich, dass es ein besonderer Brauch ist und man sollte ihn bewahren.


Für all jene, die es interessiert, hier der Spruch, mit dem ich von Haus zu Haus zog und der mir einen durchschnittlichen Stundenlohn von ungefähr 1 000 Schilling (~70 Euro) einbrachte:


"Frisch und g'sund, frisch und g'sund,
nix klunzn, nix klogn, bis i wieda kumm schlogn,
es Christkindli mit die krauslatn Hoa,
wünscht eich a guats neigs Joa!"


(Alle Dialekt-Schreib-Profis, bitte ich hiermit um Verzeihung!)