2012/08/13

Wenn Einsamkeit verbindet...



Gegen Einsam von Daniela Meisel


Zwei Menschen. Eine Frau, ein Mann. Beide sind einsam und versuchen ihre Einsamkeit unterschiedlich zu bekämpfen.

Sie, die sich in ihrem Bürojob alles andere als wohl fühlt, die immer Medizin studieren wollte, gibt sich in ihrer Freizeit als Studentin aus, um WGs zu besichtigen, lernt dabei die unterschiedlichsten Menschen kennen, notiert sich ihre Zusagen und fühlt sich dadurch ein kleines bisschen weniger einsam.

Er, ein Durchschnittsmensch, nie gut in dem was er macht, wie er ist, aber auch nicht schlecht. Unauffällig in allem, beginnt Gegenstände zu sammeln, denn jeder durchschnittliche Erdbewohner besitzt rund 17 000 Gegenstände in seinem Leben, er will doppelt so viele schaffen. Es macht ihn ein Stück glücklicher, das Erwerben von Gegenständen wird zur Sucht.

Die beiden treffen aufeinander...

Ich habe das Buch genossen, das Ende bedauert. Lesenswert.


4 Kommentare:

  1. Nein nein nein. Nicht ohne Happy End! *hm*

    Danke für deine netten Worte. Mich pflegt immer ein kleines schlechtes Gewissen, weil ich viel mehr Zeichnen möchte und mein Leben es gerade kaum zulässt. Da kommen mir die Fotos fast wie eine Ausrede vor, wobei ich zurzeit sehr gern fotografiere. Klingt nun unlogisch, ich sollte froh sein, dass uns der Herrgott ein so schnelles Medium wie die Digitalfotografie in die Hände gedrückt hat. Und als Belohnung dafür, dass mich die putzigen kleinen Rotzlöffel von der Arbeit abhalten, darf ich sie und das Leben durch die Linse ergründen. Nun bin ich ja fast zufrieden ...

    Einen wunderbaren Abend wünsche ich dir . bis balde . Tabea

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  2. Anonym13/8/12

    hört sich durchaus lesbar an.

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  3. danke für die empfehlung, ich habe zwar so gar keine ahnung, wann ich mal lesen darf, aber es hört sich auf jeden fall gut an. läuft auch ein neuer film mit tilda swanton an - let's talk about kevin oder so...heute die kritik gelesen...heftig, aber gut!

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  4. ich fasse das selbstredend als kompliment auf und sage:danke!^^

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